

Männersachen
Studien deuten darauf hin, dass osteopathische Behandlungen positive Effekte auf bestimmte urologische Beschwerden bei Männern haben können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass weitere groß angelegte, randomisierte kontrollierte Studien erforderlich sind, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Osteopathie in diesen Bereichen umfassend zu bestätigen.
Osteopathische Behandlung bei benignem Prostatasyndrom
Eine zweiphasige Prä-Post-Pilotstudie untersuchte, ob osteopathische Behandlungen die Miktionsbeschwerden und die Lebensqualität von Männern mit benignem Prostatasyndrom verbessern können. Die Ergebnisse zeigten eine statistisch signifikante Verbesserung des Internationalen Prostata-Symptom-Scores (IPSS) um 5,5 Punkte nach vier osteopathischen Behandlungen über zehn Wochen.

Beckenbodentraining zur Verbesserung der erektilen Funktion:
Eine randomisierte kontrollierte Studie zeigte, dass gezieltes Beckenbodentraining in Kombination mit Biofeedback und Lebensstilberatung die erektile Funktion signifikant verbessern kann. Nach drei Monaten berichteten 40 % der Männer über eine Normalisierung ihrer Erektionsfähigkeit, während 34,5 % eine Verbesserung feststellten

Einfluss osteopathischer Techniken auf das chronische Beckenschmerzsyndrom
Eine Studie von Sylvia Marx untersuchte die Wirksamkeit osteopathischer Techniken bei Männern mit chronischem Beckenschmerzsyndrom. Die Ergebnisse zeigten, dass osteopathische Behandlungen eine signifikante Linderung der Beschwerden bewirken können.

Körperliches Training bei Männern mit Prostatakrebs
Eine Studie untersuchte die Auswirkungen von Kraft- und Ausdauertraining auf die sexuelle Gesundheit von Männern mit Prostatakrebs. Die Ergebnisse zeigten, dass regelmäßiges Training die erektile Funktion um durchschnittlich 5,1 Punkte verbesserte, verglichen mit nur 1 Punkt in der Kontrollgruppe.
